Grundlagen

Beim Einsatzhärten wird die Randschicht von Bauteilen mit Kohlenstoff (Aufkohlen) oder Kohlenstoff und Stickstoff (Carbonitrieren) angereichert. Das thermochemische Verfahren verbessert die mechanischen Eigenschaften der Bauteil-Randschicht.

 

Das Einsatzhärten besteht in der Regel aus drei Arbeitsschritten. Im ersten Arbeitsschritt werden Werkstücke einer Kohlenstoff oder Kohlenstoff und Stickstoff abgebenden Umgebung bei einer Temperatur von 850 bis 1.050°C ausgesetzt. Im zweiten Schritt kann die Abschreckung (Härtung) entweder direkt aus der Einsatztemperatur oder nach einem Zwischenkühlen und Wiedererwärmen auf eine werkstoffspezifische Härtetemperatur erfolgen. Der dritte Schritt, die Anlassbehandlung, dient im Wesentlichen dem Abbau der höchsten Spannungen im Gefüge sowie der Verminderung der Schleifrissempfindlichkeit.

Mögliche Temperatur-Zeit-Folgen beim Einsatzhärten 

 
 
 
 

 

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