Grundlagen 

Phosphatierung ist ein chemisches Verfahren zur Herstellung fest haftender Metallphosphatschichten.

Beim Phosphatierungsverfahren werden mangan-, zink- oder zinkeisen- und zinkcalciumphosphathaltige Schichten auf das Werkstück aufgebracht. Dieser Auftrag erfolgt mittels Tauch- oder Sprühbehandlung. Bei Temperaturen von 70°C ± 10°C für Zink- und Zink-Calciumlösungen sowie 90°C ± 8°C für Manganlösungen bewirkt die saure Phosphatlösung auf der Werkstückoberfläche eine Beizreaktion und entfernt so die obersten extrem dünnen Metallschichten. Auf dieser abgebeizten Oberfläche bilden die Phosphate Schichten mit Dicken von 3 bis 30 µm. Abhängig von der Zusammensetzung der Lösung handelt es sich hier um Mangan-, Zink- oder Zink- und Calciumphosphatschichten. Diese Schichten nehmen aufgrund ihrer hohen Kapillardichte Lacke oder Korrosionsschutzöle optimal auf und bieten so unter anderem sehr hohen Korrosionsschutz.

 

 

 

 

 

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