Grundlagen
Mittels des META-COAT®
-Verfahrens kann ein breites Spektrum an Hochleistungs- und faserverstärkten Kunststoffen (z.B. PPS, CFK, GFK, PEEK, PPA, PBT, BMC u.v.m.) metallisiert werden. Auch keramische Werkstoffe können im Einzelfall beschichtet werden. So entstehen Einzelschichten und Schichtsysteme mit funktionellen Eigenschaften wie elektrische Leitfähigkeit oder erhöhter Verschleißbeständigkeit verbunden mit hohen Haftfestigkeiten.
Das META-COAT®
-Beschichtungsverfahren beginnt mit einer spezifischen Vorbehandlung des Kunststoffs als mechanische Mikrostrukturierung, chemische oder physikalische Aktivierung der Oberfläche beziehungsweise als Kombination dieser Prozesse. Im anschließenden Beschichtungsvorgang lassen sich Metalle wie Kupfer oder Nickel auf chemischem Weg auf die vorbehandelte Fläche abscheiden und bilden so eine gleichmäßige und gut haftende Schicht auf dem Werkstück, die wiederum mit chemischen oder elektrolytischen Verfahren zur Metallabscheidung verstärkt werden kann. Bei den elektrolytischen Verfahren sind die verfahrensbedingten Einschränkungen hinsichtlich komplexer Geometrien (Hinterschneidungen, Sackbohrungen oder Nuten) zu berücksichtigen.
